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Geschichte

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Die Geschichte der Straumann-Gruppe gliedert sich in drei Abschnitte und umspannt mehr als ein halbes Jahrhundert. Sie begann 1954 im schweizerischen Waldenburg mit dem Forschungsinstitut, das nach seinem Gründer, Dr. Ing. Reinhard Straumann, benannt wurde.

Zwischen 1954 und 1970 spezialisierte sich das Unternehmen auf Metalllegierungen für die Uhrenherstellung und Materialprüfung. Zu Straumanns bedeutenden Erfindungen früherer Jahre gehören Speziallegierungen, die heute noch in Uhrfedern verwendet werden. Ein Durchbruch in der Verwendung nichtkorrodierender Legierungen bei der Behandlung von Knochenbrüchen veranlasste Dr. Fritz Straumann, den Sohn des Gründers, sich mit Orthopädie und Implantologie zu befassen, und leitete die zweite Phase der Firmengeschichte ein.

Zwischen 1970 und 1990 wurde Straumann zum führenden Hersteller von Osteosynthese-Implantaten.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens wurde 1980 erreicht, als Straumann eine Partnerschaft mit dem ITI einging und damit eine effiziente Symbiose aus Forschungskompetenz und industriellem Know-how begründete. Die 80er Jahre standen mit der Gründung von Niederlassungen in Deutschland (1980) und in den USA (1989) auch im Zeichen der geografischen Expansion.

Ein Management-Buy-out der Division Osteosynthese im Jahr 1990 führte zur Gründung der Firma Stratec (später Synthes). Dies war auch die Geburtsstunde des Unternehmens in seiner heutigen Form. Thomas Straumann, Enkel des Gründers, konzentrierte sich mit den verbleibenden 25 Personen ausschliesslich auf die Dentalimplantologie – mit Erfolg.

Im Jahr 1998 wurde die Straumann Holding AG zur Publikumsgesellschaft und ihre Aktien wurden an der Schweizer Börse geführt. Mit der Übernahme von Kuros Therapeutics (2002) und Biora (2003) stieg Straumann in das viel versprechende Gebiet der oralen Geweberegeneration ein.

Hier einige Beispiele für wegweisende Erfindungen, die Straumann zum führenden Innovator in der Dentalimplantologie werden liessen.

  • 1974 das chirurgische Ein-Stufen-Verfahren, die raue Oberfläche und ein Implantatdesign, das die biologische Breite berücksichtigt.
  • 1986 die Schraubkonusverbindung, die heute noch breit angewandt wird.
  • 1997 SLA®, die erste makro- und mikrotexturierte raue Oberfläche, die die Implant-Osseointegrationszeit auf die Hälfte reduziert.
  • 2005 SLActive, die erste hydrophile Oberfläche, die die Einheilzeit nochmals halbiert.